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November 2020
GV 2020 Online Konferenz (21.11.)
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Schlussfahrt in den Jura vom 13. 10. 2001 bis 14. 10. 2001

Wie offenbar üblich, habe ich als Neuling die Ehre einen Bericht der letzten Ausfahrt zu schreiben.
Am 13. Oktober trafen sich an einem neblig nassen Tag acht unentwegte zur letzten Tour des Jahres im Mc Donalds in Grenchen. Schon bei der Afrikanerparade vor dem Restaurant unterstrich Bruno Jüstrich als "Vorfahrer" seine Drohung, dass die vorgesehene Tour nicht "nur" auf geteerten Strassen stattfinden soll. Schliesslich präsentierte er seine Twin mit Desert-Bereifung vorne und hinten!
Nach dem Aufwärmen im "Mac" ging es schon bald in die Jurahöhen Richtung Sonne. Doch noch bevor wir die Nebeldecke durchstiessen bog Bruno rechts ab auf ein kleines Schottersträsschen. Leider aber war schon nach wenigen hundert Metern das Vergnügen schon zu Ende und wir standen vor einem Fahrverbot, welches laut Bruno noch nicht sehr lange dort stand. So kehrte die ganze Gruppe leicht enttäuscht wieder um und erklomm den Grenchenberg auf der offiziellen Teerstrasse. Aber noch vor dem Bergrestaurant fand Bruno eine legale Abzweigung auf eine Schotterstrasse und es ging in die Tiefen des Juras zwischen Grenchen, Montoz, Moutier und Balsthal. Ich kann leider nicht mehr alle Flurnamen dieser Region aufzählen welche wir unsicher gemacht haben. Ich weiss nur noch, dass an diesem Tag meine Twin alle erfreulichen Erfahrungen im Schotter und Schlamm machen konnte die es geben kann.
Nach vielen Ecken, Kehren, Sackgassen und schmalen Strässchen erlitt Rolf Grun leider einen "Abflug" in der Scheltenschlucht. Auf einer schmierig seifigen Fahrbahnoberfläche konnte sich Rolf nicht mehr auf seiner Twin halten und rutschte, tiefe Kratzer im Teer hinterlassend, an den Strassenrand. Unglücklicherweise erschrak eine Chopperlady, welche vor kurzem von Rolf überholt wurde, derart, dass Sie sich entschloss sich neben Rolf zu legen. Die Schadensbilanz sah so aus, dass keine Personen ernsthaft verletzt wurden, an der Twin von Rolf einige Kratzer im Tank und am Kofferträger entstanden, sowie die Fussraste sich löste und beim Chopper einiges Blech verkratzt und der linke Spiegel abgebrochen wurde. Nach einigen ruhigen Diskussionen machten wir uns auf die Weiterfahrt Richtung unseres Nachtlagers.
Gegen Abend liess meine Konzentration im Schotter und Schlamm etwas nach und ich benötigte auf dem Montoz kurz vor dem Abstieg nach Pierre Pertuis die Hilfe von Andi Lehnherr, der mir half meine Twin aus einem Schlammloch zu schieben in welchem ich stecken blieb. Nach der letzten Schotterroute am Chasseral erreichten wir unser Ziel in Les Près d‘Orvin.
Nun konnte mit dem gemütlichen Teil begonnen werden. Bei Wurst, Sauerkraut, Brot und Bier feierten wir den Abend und den heil überstandenen Tag. Noch am selben Abend verliess uns Gabi Frey welche sich noch um Ihre Familie kümmern wollte. Irgendwann nach Mitternacht gingen alle ins Bett und es kehrte Ruhe im Haus ein.
Am nächsten Tag gab es ein super Frühstück welches Rolf Grun organisiert hatte. Zwischen zehn und elf machten wir unsere Untersätze wieder fahrbereit. Dabei verabschiedeten sich Reto Koller und Rolf Grun welcher seine Schmerzen nach dem Sturz behandeln wollte.
So waren wir nur noch zu fünft, welche den neuen Tag gemeinsam in Angriff nahmen. Es ging über einige Schottersträsschen am Chasseral Richtung Goumois und Frankreich, danach via St. Ursanne und die Bergrennstrecke auf den Col de Rangier. Hier machten wir kurz Kaffeepause und trennten uns danach in zwei Gruppen. Bruno Jüstrich fuhr mit René Vögeli Richtung Gorges du Pichoux und Biel. Andi Lehnherr, David Schenk und ich fuhren Richtung Laufental, Grellingen, Sissach, Koblenz. Hier trennten auch wir uns, Andi und David fuhren weiter Richtung Ostschweiz, ich fuhr zurück Richtung Olten.
Aus meiner Sicht war es ein schönes Wochenende mit guten Kameraden, viel Schotter und einer tollen Stimmung. Genau das was ich mir in diesem Verein erhofft habe.
Zu meiner Person: Ich fahre seit 11 Jahren Twin und seit diesem Jahr eine 750er. Neben bei fahre ich noch eine Harley. Aber ich kann euch sagen die Twin macht mehr Spass! Ich wohne und arbeite in Zofingen, bin 32 Jahre alt und solo.
Dominik Wyss



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