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November 2020
GV 2020 Online Konferenz (21.11.)
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Fun & Action vom 24. 07. 2004 bis 25. 07. 2004

So richtig Spass - und das ist meine persönliche Ansicht - macht Töffahren allgemein und eine Wochenendausfahrt mit dem Africatwinclub im speziellen nur dann, wenn
a) das Wetter mitspielt
b) die Bodenhaftung wegen a) astrein ist
c) Meinungsverschiedenheiten anständig besprochen werden
d) genügend Benzin im Tank ist

Am Samstag wurden leider alle oben aufgeführten Bedingungen mehr oder weniger nicht erfüllt. Trotz bester Wetterprognosen (Punkt a) schüttete es wie aus Kübeln und der Blick auf das Niederschlagsradarbild, das der Schreibende mit ca. einer Stunde Verspätung (Punkt d) den vollzählig Anwesenden im Heidiland unter die Nase hielt, versprach keine Besserung.
So wurden halt die Regenschutzkombis wieder montiert und Plasticksäcke über die Füsse gestülpt und mit Schnüren festgezurrt. Da wir 2 Neulinge (Hans und Roger) mit dabei hatten, rief Rolf vor der Abfahrt den 19 Anwesenden die Regeln im Gruppenfahren nochmals in Erinnerung - dann konnte es losgehen.
Die regennasse Strasse und der dichte Verkehr führte dazu, dass die Gruppe bald weit auseinandergezogen wurde. Beim ersten Sammelhalt vor dem Flüelapass in Davos verkleinerte sich die Gruppe dann wegen eines kleinen Disputs (Punkt c) auf 18 Personen (Sorry Hans, Andy hat sich im Ton vergriffen...).
Unser Wale machte ein paar Minuten später die leidvolle Erfahrung, dass auch Punkt b an diesem Samstag nicht eintraf: in einer S-Kurve glitt sein Vorderrad plötzlich weg und er stürzte. Zum Glück nichts allzu Schlimmes: nach einem Sicherheitscheck im Spital Davos trat er die Rückreise im Zug an. Gute Besserung, Wale!
Da sich nun alle eingangs erwähnten Punkte erfüllt hatten, allerdings mit negativem Vorzeichen, zogen wir es vor, direkt in die Unterkunft nach Vnà zu fahren. Bei diesem Hundewetter machte es nun wirklich keinen Spass mehr, Pässe zu fahren. Einige fuhren aber trotzdem noch nach Samnaun, um sich für private Zwecke einzudecken. Die Pension Arina stimmte uns wieder versöhnlich - es war alles da für einen gemütlichen Abend; die nassen Kleider konnten getrocknet werden, es gab Zimmer mit Duvet, Super-High-Speed-WLAN-Internet und eine freundliche, zuvorkommende Bedienung, welche sich erst an die komische Sprache der Einheimischen und der Gäste gewöhnen musste. Wer am Abend in trauter Runde etwas länger sitzen blieb, erfuhr sogar, dass der Patron des Hauses, Chasper Mischol, einen gelben Bazillus mit Zürcher Nummernschild fährt, mit Bill Gates per Du ist, und sogar die Leoparden in die Schweiz eingeführt hat !
Dani

(Der folgende Text wurde von einem Rafting-Teilnehmer verfasst):

Das Wetter am Sonntagmorgen hat uns wieder versöhnlich mit Petrus gestimmt. Ideales Töff- und Abenteuer-Wetter! Nach dem Frühstück trennt sich die Gruppe in zwei Teile, nämlich in diejenigen, welche nun bei schönen Wetter die am Vortag ersparten Alpenpässe bezwingen wollen und die Adrenalinjunkies, welche ihren Wagemut in einer Rafting-Tour im 8°C kalten Inn unter Beweis stellen wollen. Nach kurzer Töff-Fahrt wurde die Rafting-Fraktion durch Georg vom Unternehmen "Engadin Adventure" begrüsst. Die Frage nach dem Alkohol-Pegel liess uns etwas verunsichern, wurden aber dennoch allesamt in hautenge Neoprenanzügen gesteckt und mit Schwimmwesten und Helmen ausgerüstet. Danach wurden wir zur Einbootstelle 5 km oberhalb von Scuol gefahren. Nach einer kurzen Trocken-Instruktion zum Manövrieren der Boote und das Verhalten bei "Mann über Bord", wurden die beiden Boote mit je 5 Kameraden zu Wasser gelassen. Die beiden Bootsführer schienen eine grosse Erfahrung zu haben, verbreiteten ein Gefühl von Sicherheit und waren absolut cool. Nach kurzer Fahrt erhielt das eine Boot durch einen Aufprall an einem Felsen einen derart kräftigen Schlag, dass ein Passagier doch glatt in den kalten Fluten des Inns verschwand. Das Kommando "Mann (respektive Frau) über Bord" konnte nun zusätzlich nochmals unter realen Bedingungen geübt werden. Schon bald waren wir wieder komplett und wir konnten, nun mit etwas mehr Respekt, die Fahrt durch die wild-romantische Schlucht des jungen Inns geniessen. Zwecks Intensivierung des Gruppenerlebnisses vereinten wir unsere Paddel nach jeder überstandenen Stromschnelle (immerhin Schwierigkeitsgrad 3 und 4) zum "High Five", dem Schlachtruf der Stromschnellen-Bezwinger. Nach ca. 1 Stunde intensiven Erlebens erreichten wir schliesslich das Ziel unserer Tour. Die Neoprenanzüge ermöglichten sogar noch ein kurzes Bad in der Inn. Nach dem Duschen, Trocknen und Umziehen sassen wir schon wieder auf unseren Bikes und nahmen den Albulapass unter die Stollen. In Chur trennte sich die Gruppe in alle Winde auf. Manch einer war wohl mit seinen Gedanken noch auf dem Inn. Ein schöner Erlebnistag neigt sich zu Ende.

Mit dabei waren:
dani & yvonne, Elmi, Lenherr Andy, Marcel, Silvia+Martin, Rolf, Hans, René, Oliver + Sandra, Wale, Präsi, Chregu, Chrige, vize, Roger, Harry,

Mehr Infos: http://www.maryleen.ch/

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