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Röbus Frühlingsausfahrt im Napfgebiet vom 20. 06. 2009 bis 21. 06. 2009

Es war ca. 9.30 Uhr als wir von der Raststätte Grauholz unsere Tour, geführt von Röbu, starteten.

Zuerst ging es einmal Richtung Schönbühl, das kannte ich noch. Von nun an ging’s durch das unbekannte Emmental. Röbu führte uns (nun auch mit Hilfe eines etwas in die Jahre gekommenen, eher für den Militärgebrauch gedachten, GPS-Gerätes oder Navigations-Gerätes, wie auch immer…) durch jedes erdenkliche Tal im Emmental. Immer wieder führte er uns über kleine Schotterwege, welche eine kleine Nebenstrasse mit einer anderen kleinen Nebenstrasse verband. Keine Ahnung, wieso es solche Verbindungswege nicht in der ganzen Schweiz hat ( es gibt sie natürlich schon, nur hat es sonst überall ein Fahrverbot). Wir haben uns aber wirklich Mühe gegeben, dass wir niemanden ärgerten. Wir sind sehr anständig gefahren und sehr rücksichtsvoll, damit dort das nächste Mal keine Fahrverbotsschilder stehen.

Wir bewegten uns im Gebiet zwischen Schönbühl, Grosshöchstetten, Oberdiesbach, Münsingen und Worb (so ungefähr….). Man darf nicht vergessen, der Schreiberling (wie ist eigentlich die weibliche Form von Schreiberling?, vielleicht die Schreiberlin? Die Schreiberin wäre zu einfach!) also, die Schreiberlin ist eine, die sich eher im Baselbiet auskennt!

Also vorbei kamen wir an Ortsschildern, wie z.B. Rötelismatt, Rüttihubelbad, Hötschigen etc, etc. Vielleicht waren es auch andere Orte, aber so ähnlich waren sie sicher. Ein Schild am Wegrand gefiel mir ganz besonders. Es war ein Hinweisschild für ein Coiffeurgeschäft. Es hiess „Lisis Haarschöpfli“, das fand ich so süss. Es war bei einem Bauerhaus angebracht, eben an einem Schöpfli.

Was ich aber mit Sicherheit weiss, ist, wo wir das Mittagessen eingenommen haben. Es war in Häutligen, im Restaurant Bärli . Häutligen ist nämlich mein Heimatort (angeheiratet, versteht sich…). Röbu war so nett, mir meinen Heimatort einmal zu zeigen, ich war vorher noch nie dort. Das Essen war sehr gut und wir unterhielten uns auch sehr gut dort. Wir hatten übrigens noch zwei neue AfricaTwin-Fahrer dabei, die unseren Club einmal unter die Lupe nehmen wollten. Nicht nur sie hatten Schwierigkeiten bei den ersten Schotterstrassen im Wald. Es gab dort ein paar glitschige Pfützen die es in sich hatten. Da und dort gab es mal ein kleines harmloses Stürzchen, es werden aber keine Namen genannt, das ist Ehrensache. Sicherlich werden wir uns bei anderen Gelegenheiten noch über die eine oder andere Situation dieser Ausfahrt unterhalten.

Also, nach dem Essen ging es dann wieder über sehr viele Umwege in Richtung Napfgebiet, wir wollten wieder einmal in der Lushütte übernachten. Wir fuhren unter anderem noch durch Röthenbach i.E, was mein zweiter Heimatort ist, ich habe nächlich drei ( Basel, Röthenbach i.E. und angeheiratet jetzt auch noch Häutligen). So habe ich also eine ganz persönliche Erfahrung gemacht auf dieser Tour, danke Röbu. Also, dann gings noch über den Schallenberg, wo einer unserer Truppe leider eine schlechte Erfahrung machen musste. Er versuchte es aufzunehmen mit einem massiven Holzpfosten in einer leichten Linkskurve. Es ist ihm aber ausser ein paar Prellungen nicht viel passiert, ich bin sehr erleichtert darüber. Die Armaturen und die Frontscheibe der Affi hatten aber sehr gelitten. Der Holzpfosten sollte wohl den Draht (Viehhüter) schützen, unser Mann war vermutlich nicht der erste, der dort von der Fahrbahn abgekommen war. Wie dem auch sei, wir waren alle froh, dass es nur Materialschaden gab und hoffentlich nur ein paar blaue Flecken. Die Affi musste leider dort bleiben. David nahm dann den Mann ohne fahrbaren Untersatz (ca. 1.90 m goss) als Sozius mit bis zur Unterkunft (es sah aus wie in der biblischen Erzählung von David und Goliath, wie treffend!).

Als wir dann in der Lushütte angekommen waren, warteten schon die kaltgestellten Bierchen auf uns. Die Stimmung war wirklich super, schon den ganzen Tag. Wir waren froh, dass wir den Regenwolken immer ausweichen konnten. Nur war es einfach ein paar Grad zu kühl für diese Jahreszeit. Nachdem alle ihr Nachtlager bereit gemacht hatten, standen wir noch lange vor der Hütte draussen mit unseren Bierchen oder ähnlichem und erzählten uns noch Witze und Anektoden von früheren Ausfahrten. Es ging sehr lustig zu, Röbu erzählte einen Witz nach dem anderen und die Anderen erinnerten sich dann auch immer wieder an einen guten Witz. Ich weiss leider schon keinen mehr, das ist immer mein Problem (einen weiss ich noch, aber der ist nicht jugendfrei und würde kein gutes Licht auf den AfricaTwinClub werfen).

Dann wurde es immer kälter und wir gingen in die warme Stube wo es ein feines Nachtessen gab und einen guten Wein. Nach einer grossen Portion Meringue mit Glace und Nidle, bin ich dann mit meiner Tochter nach Hause gefahren. Leider hat es uns dann noch voll "verschifft", schade. Das ist auch der Grund, warum ich an dieser Stelle Schluss machen muss.

Ich hoffe, der Rest der Truppe machte dann am Sonntag auch noch eine schöne Ausfahrt.

An dieser Stelle möchte ich Röbu danken für die gelungene Ausfahrt.

Meine Erkenntniss an diesem Tag war: Das Emmental muss unermesslich gross sein…..

Liebe Grüsse

Gaby

Mit dabei waren:
Gaby und Jasmin, Bebbi, Tschugi, Präsi, manuel, Vali, Rolf, Mammut, david,

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