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Januar 2020
SkiweekendLenk (25.01.)
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Auffahrts-Ausfahrt in die Dolomiten vom 09. 05. 2002 bis 12. 05. 2002

Teilnehmer: Bruno Jüstrich (Vorfahrer), Rolf Grun (Schlusslicht), Andi Lenherr (Reserve-Retter), Reto Koller, Bifi mit Ursi, Michael Isler mit Nicole, Leo Kaufmann, Thomas Wyss und ich, Gaby Frey.

1. Tag:
Treffpunkt Autobahnraststätte St. Margrethen, 10.00 Uhr. Alle kamen pünktlich an, bis auf Reto und Rolf. Reto’s Benzinpumpe hatte sich schon einmal verabschiedet für dieses Wochenende.... Rolf sei Dank, konnte dieses Problem behoben werden, indem die Pumpe "einfach" abgehängt und ein Bypass gelegt wurde (für Detail- Informationen bitte bei Rolf nachfragen). Nachdem wir komplett waren, Abfahrt nach Diepoldsau, wo wir unser "Pickerl" bezogen haben. Dann ging’s über die Grenze nach Österreich und über die Autobahn Richtung Arlbergpass. Mittagessen in Nauders, Hotel Bergblick. Danach weiter über den Reschenpass und von dort aus ging es dann sehr mühsam hinunter bis nach Meran ( zum Glück nimmt man es (hoffentlich) in Italien nicht so genau mit der durchzogenen Linie...). Zwischen Meran und Bozen verloren wir Rolf, Leo und Reto. Wir warteten an einer Raststätte und bald traf Leo ein und informierte uns, dass Reto einen Kurzschluss oder ähnliches hatte. Rolf hatte den Verdacht, dass die abgehängte Benzinpumpe die Sicherung überlastet hatte und nahm sie deshalb kurzerhand vom „Pfus“ und ersetzte die defekte Sicherung. Klar, dass er dazu den Tank demontieren musste..... Nach ca. 1 Stunde kamen sie dann nach. Weiterfahrt nach Tires, wo wir ein sehr schönes Hotel beziehen konnten ( Hotel Paradies). Das Abendessen war sehr lustig. Bifi war in Feststimmung und ärgerte jeden, der sich ärgern liess... Die Bedienung und das Ambiente waren sehr schön, ich kann das Hotel also wirklich weiter empfehlen (was nicht so toll ist, sie akzeptieren keine Kreditkarten).

2. Tag
Abfahrt um 10.00 Uhr in Tires. Unsere Route war folgende: Grosse Dolomitenstrasse (toll!), Nigerpass, Karerpass, Ortschaft Canazei, Sellajoch, Grödnerjoch, um die Sellagruppe, Passo di Valparole, Passo di Falzarego, Ortschaft Cortina Anpezo (kurz gestreift), Passo di Giau (im Schnee), dort stieg die Batterie von Rolf kurzzeitig aus (daraufhin hängte er eine Lampe ab...), in Selva di Cadore machten wir Mittagspause (mit mehr oder weniger guten Spaghetti), Monte Crot, Zoldo Alto, Passo Duran, Ortschaft Agordo, Ortschaft Cencenighe, Ortschaft Falcade, Passo di Valles. Dann kamen wir in eine dicke Wolke. Langsam kamen wir aus dem Nebel heraus, vorbei am, von Bruno angekündigten, "wunderschönen" Stausee Panevéggio, welcher sich dann als etwas besserer brauner Tümpel präsentierte. Weiter ging es hinunter durchs Val Travignolo nach Predazzo, Ortschaft Moena und zurück nach Tires. Das Wetter war vielseitig: wir hatten ein wenig Regen, viele Wolken, eher kühle Temperaturen, Nebel, etwas Sonne und zum Teil lag Schnee. Bifi und Ursi blieben an diesem Tag in Tires und machten ihre eigene Offroad Tour, da er mit seinen Stollenpneus vermultich nicht so viel Spass mit uns gehabt hätte. Leo hatte an diesem Abend nur noch Augen für die Serviertochter Ingrid. Es war herrlich, wie er sie anhimmelte.

3. Tag
9.30 Uhr Abfahrt in Tires Richtung Bozen. Kurz vor Bozen bogen wir links ab, hinauf ins Eggental. Das ist eine herrliche Strasse die durch eine hohe bewachsene grüne Schlucht führt. Dann ging es durch eine schöne Waldlandschaft Richtung Deutschnofen, Aldein und Ora. Dort musste Bruno kurz Michi's hinteres Radlager ersetzen und wir haben in der kurzen Zeit etwas getrunken (ich habe noch nie einen Mechaniker so schnell ein Hinterrad ein- und ausbauen sehen, geschweige denn einen „Schreiner“!). Dann ging es weiter Richtung Trento. Kurz danach kam ein „wahnsinns“ Aufstieg auf den Monte Bondone. Die Strasse ist so kurvenreich, dass es einem vom häufigen Lagewechsel wirklich bald schwindlig werden konnte. In La Rosta, einem vereinsamten Hotel in einem verlassenen Skigebiet, gingen wir Mittagessen. Bei einem Feuer im Kamin konnten sich einige ihre kalten Füsse etwas wärmen und die anderen schauten ein bisschen das Qualifying von Österreich im Fernsehen. Anschliessend fuhren wir weiter Richtung Vezzano, dann links am Fluss Fiume Sarca entlang bis Rágoli. Dort wieder einen Pass mit engen Strässchen und Kurven hinauf und wieder hinunter (wie immer). Dann umfuhren wir die Ortschaft von Madonna di Campiglio und fuhren das Val Vermiglio hinunter um dann wiederum den Passo del Tonale zu erklimmen. In der Ortschaft Temù fanden wir ein Hotel (die meisten Hotels haben um diese Jahreszeit geschlossen, da es alles Skigebiete sind). Dieses Hotel konnte man zwar gar nicht vergleichen mit unserem Hotel in Tires, doch es hatte wenigstens warmes Wasser und ein Bett. Das Wetter war am Anfang dieses Tages sehr feucht, doch nicht feucht genug um sich in das Regenkombi hinein zu zwängen. Am Nachmittag war es ein wenig besser. Was beinahe jede Passhöhe der letzten Tage für uns bereit hielt, waren ein paar Regen- bzw. Nebeltropfen.

4. Tag
9.00 Uhr Abfahrt in Temù. Wir hatten das erste mal blauen Himmel und das machte natürlich Laune. Zügig machten wir uns auf den Weg in die Schweiz. Wir fuhren Richtung Schweizer Grenze, doch kurz vor Edolo bogen wir wieder rechts ab und erklommen noch einen Pass, Passo della Foppa. Es war ein ganz schmales Strässchen und es gab nur ein kleines verschlafenes Nest auf dem Weg zum Gipfel. Man sollte annehmen, dass es dort nicht viel Gegenverkehr gibt, doch dass das nicht stimmte, mussten wir leider feststellen. So mussten wir also jede Kurve ziemlich vorsichtig anfahren. Das machte das Ganze ein bisschen mühsam. Aber die Aussicht, als wir über den Pass kamen, war atemberaubend. Man sah die schönen verschneiten Schweizer Alpen und wir fuhren hinunter in ein Weinanbaugebiet und das alles bei herrlichem Sonnenschein. So kamen wir dann nach Tirano, der letzten Ortschaft vor der Schweizer Grenze. Dort machten wir noch einmal einen Kaffeehalt und machten uns dann in einem etwas zügigeren Tempo über den Bernina und den Julierpass nach Hause. Ich habe den Bernina noch nie gemacht und war begeistert. So toll konnte man da durch die Kurven ziehen und es hatte auch nicht viel Verkehr, einfach himmlisch. Wir machten in Chur noch einen Tankstop und verabredeten uns dann noch zum Mittagessen in der Raststätte Glarnerland. Doch leider sind dort nicht mehr alle angekommen (nur weil Rolf nicht mehr das Schlusslicht machte....). Michel und Nicole hatten sich schon in Chur verabschiedet, aber Bifi, Ursi und Leo kamen einfach nicht an. Nach dem Mittagessen machten wir uns bereit zur Heimfahrt und da kam Leo dann doch noch in der Raststätte an. Er sei im Heidiland gelandet und habe dort aber niemanden gefunden..... Bifi und Ursi waren verschollen, wir nehmen aber an, dass sie i nz wischen auch zu Hause angekommen sind. So ging ein tolles Auffahrtswochenende zu Ende. Wir waren eine tolle Gruppe, die etwa gleich stark war, was sehr viel Spass machte. Ausserdem herrschte unter uns ein gutes Klima. Das Wetter hätte noch ein bisschen freundlichen sein können und etwa 5 Grad wärmer, aber es hätte auch schlimmer kommen können. Im ganzen haben wir ca. 1500 km zurückgelegt, doch die Kurven hätte man auch zählen müssen.... Wir waren jedenfalls vier Tage lang ca. 8 Stunden auf unseren Ofen unterwegs und das war schon ziemlich heftig für den Allerwertesten, wenn ihr wisst, was ich meine.... Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die nächste Tour mit den Afrikanern.... Habt nun eine gute Zeit und hoffentlich bis bald Gaby Frey



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