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Januar 2020
SkiweekendLenk (25.01.)
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Auffahrts-Ausfahrt nach Südfrankreich vom 13. 05. 1999 bis 16. 05. 1999

Donnerstag: Ab 16.30h alle 5 Min mit dem Feldstecher das Tal beobachten. 17.05h Aha, da schlängelt sich eine Kette von weissgoldig leuchtenden Töfflampen die Talstrasse hinauf. Sofort Fahne hissen und kühle Labung bereitstellen. Ohne grössere Anzeichen von Erschöpfung ziehen bereits nach einigen Minuten 14 ATCS-Freaks ihre Töffklamotten aus um sich von der südlichen Sonne umschmeicheln zu lassen. Die noch vorhandenen Knurrgeräusche werden mit Flüssig oder Fest unterdrückt. Rechtzeitig zum Nachtessen trifft auch Andi ein und gesellt sich zur fröhlichen Tafelrunde.
Freitag: Auf teilweise bekannten und unbekannten Nebenstrassen und Wegen zieht eine unüberhörbare Geräuschkulisse mit ihren Echos durch die grünen Täler und über gelbblühende Höhen der Cevennen. Viele erstaunte oder auch sich wundernde Gestalten recken ihre Köpfe durch Türen und Fenster um die Ursache dieses Brummens zu erfahren. Aber es bleiben nur freundliche Gesichter in den Rahmen. Auch das Mienenspiel der am Gasgriff ziehenden Stiefelträger ist entspannt und entspricht der allseitig guten Laune.
Samstag: Weiter geht es über die Höhen der Ardèche. Aus dem stellenweise vorhandenen Nebel fallen einige Tropfen aber die Regenkombis bleiben in den Koffern. Und bald scheint die Sonne wieder und die Griffheizungen können abgestellt werden. Die Schottersträsschen und Waldwege sind in bestem Zustand und treiben die gute Laune weiter in die Höhe. Da kann auch der Clubkassier trotz Mobilisierung, aller Widerstandskraft seine natürliche Generosität nicht mehr unterdrücken und gibt dem Münzenstrom freien Lauf. Zwecks Statistik werden selbstverständlich alle Zahlen peinlich genau notiert. Ebenso sollen auch die Erstteilnehmer das leichtfüssige hin-und-her Hüpfen (Back wheel gambol) eines Afi-Hinterrades auf ungepflegten Wegen am eigenen Hintern spüren. Mehrfach, aus allen Himmelsrichtungen, fahren wir in das von blühenden Bäumen halbversteckte Village bis der Tour-Guide das Schlupfloch zum Schotterspass findet. Strassengabelung, Verkehrsregelung durch Finatzjongleure, Sammelplatz, kurze Kommentare, bald darauf wird das mit Bio vollgestopfte Profil auf flüssig zu fahrenden Strassen wieder leergeschleudert. Auch heute trifft sich der Gegenverkehr hauptsächlich auf den Hauptstrassen. Nur einzelne Traktoren und verirrte, kleine, aber an Betriebsjahren, schon ältere PW's erheben auch Anspruch auf das Asphaltband der Strässchen. Der Platz reicht für Alle.
Sonntag: Wir haben uns schon ein gutes Stück der CH-Grenze genähert, die Matten sind saftiger, das Gras hoch, so dass der hintere Teil der Kolonne die vorderen Biker stellenweise nicht mehr durch die Kurven flitzen sieht. Auch heute steht Action and Fun auf dem Programm, schliesslich wollen wir Wanderer grüssen. Auf diversen Nebenstrassen, teilweise leider wegen Felssturzgefahr gesperrt, geht es weiter in Richtung Schweiz. Leider sind heute keine Enduro-Abstecher mehr im Programm, dafür ist das Wetter erste Sahne. Nach dem Kaffeerast in Bellegarde/F verabschiede ich mich um in den Süden heimzufahren. Die Kolonne zieht weiter durch den Jura française. Eine vorzüglich organisierte, abwechslungsreiche Auffahrtstour geht für mich zu Ende. Besten Dank an László und Conny.
Montag: Morgens um 05.00h öffnen sich die Schleusen des Himmels, so dass sich bis um 16.00h die méditerranen Regengüsse mit wechselnder Heftigkeit in die Landschaft stürzen können. Resultat: 140 Liter/ m2, Afi topsauber und mehrfach weichgespült / Film der letzten Tage und Schmunzeln.
François



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