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Mai 2020
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Gurkentreffen in Filzenklaas vom 05. 06. 1999 bis 06. 06. 1999

da bin ich doch extra drei stunden früher von der xs-party abgehauen, im bewusstsein, dass ich auf alle fälle um neun uhr am vereinbarten treffpunkt in st. margrethen stehen muss, um die erwartete flut von africa twins richtung münchen zu dirigieren.
nach drei stunden schlaf kann es natürlich ein bisschen schwerfallen, solche guten vorsätze in die tat umzusetzen. zum glück hielten mich meine eigenkompositionen (stil: caruso) unter dem helm einigermassen wach, so dass ich unter einsatz von kaltluftzufuhr durch das offene visier die einschläfernde autobahnfahrt nach st. margrethen durchstand und um halb neun meinem magen die erste feste nahrung in form eines gipfelis zuführen konnte.
frohlock: eine minute nach neun traf bereits der erste africa twin ein: philipp nachnameweissichnichtmehr, zürcher stadtpolizist und kettenraucher. das wetter zeigte sich von seiner besten seite - es hat sich gelohnt, aufzustehen.
um viertelvorelf passierte der tross (zwei maschinen) die grenze in richtung deutschland. nach ein paar wunderschönen passstrassen erreichten wir die königsschlösser um neuschwanstein, wo wir unter märchenhaft blauem himmel, durchsetzt mit weissen schafswolken, ein waschechtes schnitzel mit pommes verschlangen!
auf dem weg nach bad tölz hielten wir an der blombergbahn, um uns ein kühles weissbier zu verdienen: dank der jackenprotektoren konnten wir die kurven der rodelbahn mit haarsträubender geschwindigkeit ansteuern, was der bahnwart aber nicht so lustig fand. gerade rechtzeitig zum neusten afrika-video erreichten wir das restaurant filzenklaas in tuntenhausen. philipp verabschiedete sich am frühen abend, um einen kollegen in münchen zu besuchen, wobei er nicht garantieren konnte, ob er nicht abstürze und am morgen wieder hier sei und überhaupt.
ich habe mich dann um halb neun entschieden, die wettergunst zu nutzen, und die rückfahrt bereits am samstag anzutreten, weil's mich nämlich ziemlich angeschissen hätte, mit dröhnendem kopf am sonntagmorgen um drei minuten nach neun aus einem stinkigen schlafsack zu blinzeln mit der gewissheit, dass das lustige tröpfeln an der zeltwand definitiv kein scherzkeks ist, der seine giesskanne auf dein zelt entleert.
daniel hitz



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