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Brunos Südtirol-Ausfahrt vom 11. 09. 1999 bis 13. 09. 1999

Der Genuss der Ausfahrt in die Dolomiten war unbeschreiblich. Also, was tue ich denn hier? Aber ich kann den zu Hause gebliebenen ja einige Eindrücke von der Ausfahrt und dem "Drumherum" trotzdem versuchen wiederzugeben:
Mit etwas Verspätung, die wir bis am Abend nicht mehr einholten, starteten wir im "Heidiland" mit unseren Afi’s Richtung Austria. Nachdem uns die Mautwächter einige Schillinge für die Silvretta Hochstrasse und das Timmelsjoch abknöpften, reichte es dann gerade noch für ein Mittagessen, wo zwar plötzlich eine Portion Spätzle zuviel serviert wurde, aber drei von uns heute noch, dem auf der Menutafel versprochenen Apfelstrudel, nachtrauern. Über den Vorfall beim "Abstieg" vom Timmelsjoch widersprechen sich noch heute die Zeugenaussagen. So behaupten die einen, dass eine Ziege von einem Harley-Fahrer angefahren worden sei, und sich das Bein gebrochen habe. Andere wiederum sahen das Tier tot dort liegen. Und wiederum andere wollten gesehen haben, dass die Ziege nur vom Felsen gestürzt sei, und sich noch bewegte, oder war es überhaupt keine Ziege, sondern eine Berggemse? Na soviel über Gerüchte und die präzisen Beobachtungen der Africa Twin Piloten/innen. Und überhaupt, sollten bei den hohen Mautgebühren doch Rinder und andere Paarhufer die Strassenbenützer nicht mit ihrem Erscheinen, oder dem Absetzen von Fäkalien auf dem Asphalt, behindern. Im Südtirol angelangt, genossen wir dann nach Sonnenuntergang noch die letzen autofreien Passstrassen, zuletzt über den Passo Pordoi, den wir nicht das letzte Mal gesehen haben sollten. In Arabba erwartete uns bereits das 4-Gang Menü und grosszügige Zimmer, die im Gegensatz zum Splügen sogar mit Heizungen ausgestattet waren.
Am Fest des Skiclubs testeten wir das Bier und krampfhaft unsere Fremdsprachenkenntnisse, da wir erst im Verlauf der Unterhaltung feststellten, dass Arthuro vom Töffclub Puschlav fehlerfrei Deutsch sprach. Und übrigens hier noch ein kleiner Tip: Solltet ihr mal in die Situation geraten, einer Italienerin eure Adresse aufzuschreiben, so tut das immer in Grossbuchstaben. Anderes können sie einfach nicht lesen und weisen es sofort wieder penetrant zurück. Andi hatte dann noch genug Energie und Bewegungsdrang, dass er sich auf die Tanzbühne schwang und einen auf die Bretter knallte.
Am Sonntag kurvten wir durch die beeindruckende Bergwelt der Dolomiten. Im Frühtau dampften die sonnenbestrahlten Wiesen, in den Tunnels schossen die Auspuffrohre und in den Pinienwäldern folgten sich die Kurven ohne Ende. Bruno hatte eine geniale Strecke gewählt, und der Picknickplatz erwies sich als ideal. Leider wurde dann die Schräglagen-Fotosession durch diverse Cars behindert. Und die längere Wartezeit beim Kaffeehalt veranlasste uns dann diverse Überlegungen zu Streckenvarianten aufwärts über die Skipisten auszustudieren. Wieder über den Pordoi machten wir den Tagesabschluss, wobei auch Peter die Tücken des rutschigen Asphalts in der S-Kurve akrobatisch meisterte. Bei einem Bier an der Après-Moto Bar wurden dann die Erlebnisse mit anderen rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern diskutiert (Die Ducati im Tunnel, der Autofahrer ohne Vortritt, die Autocars, Asphaltverhältnisse etc. etc.).
Am Montag lernten wir dann den Pordoi noch von der anderen Seite kennen, und quälten uns hinter Meran an den Autokolonnen vorbei, bevor wir uns an die Haarnadelkurven des Stilvserjochs wagten. Andy's neue ungeöffnete Twin stand dabei seiner Berta in nichts nach, und holte auch noch mit wenig Sauerstoff einiges aus den Zylindern raus. Ein wenig Schotter und die Schlaglöcher des Umbrails forderten noch etwas Konzentration, bevor es über den Hochgeschwindigkeits-Ofenpass Richtung Heimat ging. Da wären nur noch die Strassenbauarbeiter bei Zernez zu erwähnen, denen nach unserer Schotterdurchfahrt Gölä mit seinem "Dreck auf der Zunge, Staub in der Lunge" aus dem Herzen sprach. Oder die uniformierten Freunde, die bei Davos, für uns leider zu spät, ihre Kamera im Gebüsch montierten.
Päddu



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